Tierschutz

Die Gewinnung der wertvollen Kaschmirwolle ist sehr aufwendig, was dazu führt, dass viele Produzenten versuchen, an möglichst vielen Stellen zu sparen, um den Profit zu maximieren. Das Problem: Die Einsparungen treffen die Kaschmirziegen selbst am härtesten.

Auch aus Tierschutzgründen ist es daher ratsam, genau darauf zu achten, wie die Produktion erfolgt – vor allem das Herkunftsland ist hier entscheidend: In China oder der Mongolei werden die Tiere in großen Herden gehalten, was es schwer macht, allen ausreichend Aufmerksamkeit und Pflege zukommen zu lassen. Zudem ist in diesen riesigen Herden der Verlust eines Tieres leichter zu verkraften, als in einer sehr kleinen Herde mit wenigen Tieren.

Tierschützer berichten von folgenden Beobachtungen dort:

  • Auf das schonende Auskämmen der Haare wird verzichtet.
  • Stattdessen setzt man auf das unangenehme und für die Ziegen stressige Scheren des Fells – im schlimmsten Fall werden die Tiere auf einer Art Streckbank fixiert und aufgrund ihres Abwehrverhaltens häufig vom Arbeiter (beziehungsweise der Schermaschine) verletzt.
  • Nicht selten werden die Kaschmirziegen zu früh und zu oft geschoren – das führt zu Krankheiten der Haut.

 

      

 

All das ist bei kleineren Herden nicht der Fall – das Wohl der Kaschmirziege ist hier genauso wichtig, wie die hohe Qualität der Wolle. In Nepal werden die Tiere fast ausnahmslos in kleinen Gruppen gehalten, die sich im Besitz einer einzelnen Bauernfamilie befinden. Dies ist ebenfalls ein Grund, weshalb Sie hier Produkte finden, die hochwertig sind und unter besten Bedingungen produziert wurden, was unserer Ansicht nach eine artgerechte und würdevolle Haltung der Tiere mit einschließt.