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Yakwollschal "Chyangra" (च्यांग्रा) – Braun, handgewebt

Regulärer Preis €199,00
Steuern inbegriffen. Versand wird an der Kasse berechnet.
Reine Yak-Unterwolle: kein Mischgarn, kein Deckhaar, von Hand gekämmt in der Frühjahrsmauser. Bildung und Gesundheit: sämtliche Erlöse gehen an über 500 Kinder im Himalaya.

Artikelbeschreibung

Karo aus zwei Farben, die beide vom Tier kommen.

Großes Karo in Braun und Cremeweiß; in den Bahnen läuft eine feine Fischgratbindung. Ungefärbt – nur etwa jeder zehnte Yak trägt helles Haar, und beide Töne dieses Schals stehen nebeneinander, wie sie gewachsen sind.

Am Handwebstuhl in Nepal gewebt, aus reiner Yakwolle.

Größe: 70 × 210 cm

Material: 100 % Yakwolle

Da es sich um ein reines Naturprodukt handelt, kann es zu leichten Farb- und Größenunterschieden kommen. Auch Lichteinfall und die Art der Lichtquelle können die Farbwirkung leicht beeinflussen.

Yakwolle im Einzelnen

Wie die Faser gewonnen wird

Auf einem Quadratzentimeter Yakhaut sitzen etwa 1.468 feine Unterwollhaare und nur 182 grobe Deckhaare. Dieses Verhältnis ist der Grund, weshalb sich die Unterwolle auskämmen lässt, ohne dem Tier das schützende Deckhaar zu nehmen.

Geerntet wird im Frühjahr, während der natürlichen Mauser, von Hand mit dem Kamm. Was dabei nicht herausgekämmt wird, verliert das Tier im Frühsommer ohnehin: die Unterwolle verfilzt dann im Deckhaar oder bleibt an Weide und Gebüsch hängen. Wird vor der Schur gekämmt, steigt der Anteil feiner Faser am Vlies von rund 50 auf 61 Prozent.

Warum das Deckhaar heraus muss

Yak-Unterwolle und Yak-Deckhaar sind im Labor gegeneinander gemessen worden. Die Unterwolle leitet Wärme schlechter — 2,08 gegen 2,63 (×10⁻⁴ cal/cm·°C) — und isoliert damit besser. Je feiner die Faser, desto besser die Isolation; die Korrelation liegt bei −0,80.

Das Trennen von Deckhaar und Unterwolle ist deshalb die eigentliche Arbeit an dieser Faser. Bleibt Deckhaar im Garn, zeigt es sich im fertigen Gewebe als hellere, härtere Einzelfaser: Grobhaar hat einen Markkanal und nimmt Farbe schlechter an. Feine Yak-Unterwolle ist markkanalfrei.

Weich, ohne zu kratzen

Was ein Gewebe auf der Haut kratzen lässt, ist nicht der Griff, sondern die Schuppenschicht der Faser. Bei Yak liegt die Schuppenhöhe bei etwa 0,3 Mikrometern — demselben Wert wie bei Kaschmir und weniger als der Hälfte von Merinowolle mit 0,7 bis 0,9 Mikrometern. Die Schuppen liegen zudem flach am Haarschaft an.

Wir behaupten nicht, Yak sei weicher als Kaschmir. In einer Vergleichsprüfung an technisch gleich gebauten Flächen fühlte sich Kaschmir am weichsten an, und feiner Kaschmir liegt im Faserdurchmesser darunter. Yak ist weich genug, um am Hals nicht zu kratzen — und bringt dafür Eigenschaften mit, die Kaschmir nicht hat.

Robust und langlebig

Im Vergleich dreier Edelhaare — Yak, Kaschmir und Kamelhaar — hatte Yak die höchste Festigkeit. Weil die Schuppen flach anliegen, filzt die Faser träge; ein Gewebe aus Yak-Unterwolle verträgt Waschen besser als eines, dessen Fasern sich leicht verhaken. Braune, von Natur aus pigmentierte Fasern filzen dabei noch weniger als weiße.

Ein Hinweis gehört dazu: Yakfaser ist gegen Säuren und Laugen empfindlicher als Kaschmir. Ein mildes Wollwaschmittel ist deshalb keine Empfehlung zur Vorsicht, sondern die Bedingung.

Die Farbe ist die Farbe des Tiers

Nur etwa jeder zehnte Yak trägt weißes Haar. Anthrazit, Braun und Grau sind hier keine Farbmoden, sondern das Fell selbst — ungefärbt, ohne Farbbad.

Bei Kaschmir ist es umgekehrt: die Zucht ist auf weiße Tiere ausgelegt, weil weiße Unterwolle die reinsten Farben annimmt. Yakfaser lässt sich bleichen, aber es kostet Griff und Faserfestigkeit. Wir bleichen nicht.

Tierwohl und Weide

Gekämmt wird, wenn das Tier die Unterwolle ohnehin verliert. Ohne Ernte geht sie im Frühsommer verloren.

Yakhaltung im Hochland ist extensive Weidewirtschaft, im Sommer ohne Zufutter. Ein Weideversuch hat gezeigt, dass sie bei etwa einem Tier je Hektar ohne erkennbare Schädigung der Grasnarbe möglich ist; bei dieser Dichte erreichte der Zuwachs je Hektar noch 88 Prozent des Werts dichterer Beweidung. Für die Hochweiden in Manang und Upper Mustang liegt uns keine eigene Prüfung des Weidezustands vor. Wir behaupten deshalb nicht, unsere Faser komme von unbelasteten Weiden, sondern sagen, was gemessen ist.

Eine verbreitete Erzählung geben wir nicht weiter: dass Kaschmirziegen die Grasnarbe mit den Wurzeln herausrissen und Yaks das nicht täten. Für diese Behauptung ließ sich in der Fachliteratur kein Nachweis finden.

Zwei Kleinigkeiten aus dem Alltag

Yak-Unterwolle lädt sich unter gleichen Bedingungen weniger statisch auf als Kaschmir. Und sie enthält nur 1,7 bis 2,7 Prozent Wollfett, wo Schafwolle deutlich mehr mitbringt — die Vorbereitung braucht entsprechend weniger.

Eine junge Faser

Vom Yak wurde jahrhundertelang das grobe Deckhaar verarbeitet: Zeltbahnen, Seile, Matten, Säcke. Die feine Unterwolle ist erst seit den 1970er Jahren eine Textilfaser. Eine Weltmenge für Yakfaser gibt es nicht — die FAO vermerkt, sie werde nicht in Handelsmengen erzeugt. Von Kaschmir werden im Jahr 15.000 bis 20.000 Tonnen Rohfaser geerntet.

Wem der Kauf hilft

Yakhaltung in Nepal ist Wanderweidewirtschaft: im Sommer auf Hochweiden, im Winter in geschützten Tallagen. Achtzehn alpine Distrikte führen sie. Der Bestand ist von rund 200.000 Tieren im Jahr 1961 auf etwa 48.000 gefallen, gehalten von weniger als zehntausend Haushalten; genannt werden Abwanderung der Jungen, veränderte Niederschläge, kleiner gewordene Weiden und der verlorene Zugang zu Weiden jenseits der Grenze.

Was nach Abzug aller Verkaufskosten bleibt, trägt vollständig die Arbeit von Namaste Kids e. V.

Was in diesem Schal steckt

• 100 % reine Yak-Unterwolle
• Faserdurchmesser 16 bis 19 µm, die Spanne feiner Yak-Unterwolle
• Faserlänge 30 bis 45 mm
• 10 Ply — zehn miteinander verzwirnte Fäden
• 10 bis 12 Gauge
• Von Hand gewebt
• Unterwolle aus den Hochlagen von Manang und Upper Mustang

Faserdurchmesser und Faserlänge geben wir als Spanne an, in der geprüfte feine Yak-Unterwolle liegt. Einen Einzelwert für dieses Stück können wir nicht nennen, und wir erfinden keinen.

Yak oder Kaschmir - was passt zu Ihnen?

Die kurze Antwort

Kaschmir ist feiner und im ersten Griff weicher. Yak ist widerstandsfähiger, ungefärbt und seltener. Beide wärmen, beide werden von Hand in derselben Manufaktur gewebt, und bei beiden trägt, was nach Abzug der Verkaufskosten bleibt, dieselbe Arbeit. Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern im Zweck.

Nehmen Sie Yak, wenn …

  • … der Schal viel getragen und gewaschen werden soll. Die Faser filzt träge und hatte im Vergleich dreier Edelhaare die höchste Festigkeit.
  • … Sie eine Farbe möchten, die vom Tier kommt und nicht aus dem Farbbad. Anthrazit, Braun und Grau sind ungefärbt.
  • … es ein kräftiger, gewichtiger Schal sein soll. Diese Stücke sind dicht gewebt und nicht durchscheinend.
  • … Ihnen statische Aufladung bei Kaschmir schon aufgefallen ist. Yak lädt sich weniger auf.
  • … Sie etwas möchten, das nicht jeder trägt. Für Yakfaser gibt es keine Weltmenge; die FAO vermerkt, sie werde nicht in Handelsmengen erzeugt.

Nehmen Sie Kaschmir, wenn …

  • … Ihnen der weichste erreichbare Griff das Wichtigste ist. In der Vergleichsprüfung war Kaschmir am weichsten, und guter Kaschmir liegt im Faserdurchmesser unter Yak.
  • … Sie eine helle oder klare Farbe suchen — Rosa, Hellblau, Creme, reines Weiß. Bei Yak wären helle Töne nur über Bleichen zu haben, und das kostet Griff und Festigkeit.
  • … der Schal leicht sein soll, in die Handtasche passen und im Sommer nicht zu warm werden. Dafür gibt es unsere einfädigen Kaschmirtücher.
  • … Sie ein besonders feines, offenes Gewebe möchten. Kaschmir lässt sich zu feineren Garnen verspinnen als Yak.

Was für beide gilt

Beide Fasern werden im gleichen Verfahren gewonnen: im Frühjahr, während der natürlichen Mauser, mit dem Kamm. Der Branchenstandard für Kaschmir verlangt das Kämmen ausdrücklich. Beim Yak wird zusätzlich geschoren, um das grobe Deckhaar zu ernten. Ein Verfahren, das dem einen Tier mehr zumutet als dem anderen, gibt es nicht — wer beim Yak einen Tierschutzvorteil behauptet, behauptet mehr, als sich zeigen lässt.

Wo die Grenzen unseres Wissens liegen

Eine Messreihe, die Yak und Kaschmir bei gleichem Gewicht auf Wärmeleistung vergleicht, gibt es nicht. Zu Pilling und Formstabilität am fertigen Stück im Vergleich ebenfalls nicht.

Wer Ihnen sagt, Yak sei dreißig oder vierzig Prozent wärmer als Kaschmir oder Merino, gibt eine Herstellerangabe weiter, keine Messung. Wir tun das nicht. Und die verbreitete Erklärung, die Yakfaser sei hohl und schließe deshalb mehr Luft ein, trifft auf die Unterwolle nicht zu: markkanalfrei ist gerade sie, den Markkanal hat das Grobhaar, das wir heraustrennen.

Material und Pflege

Material

100 % reine Yak-Unterwolle
Herkunft: Hochlagen von Manang und Upper Mustang
Faserdurchmesser: 16 bis 19 µm (Spanne feiner Yak-Unterwolle)
Faserlänge: 30 bis 45 mm
Garn: 10 Ply
Verarbeitung: 10 bis 12 Gauge, von Hand gewebt

Mehr über die Herstellung und die Faser: Yakwolle

Pflegehinweise für Ihren Yakwollschal

✓ Lüften ersetzt oft die Wäsche

Die Faseroberfläche ist von einer fest gebundenen Fettsäureschicht überzogen und dadurch wasserabweisend, während das Faserinnere Feuchtigkeit aufnimmt. Verschmutzungen setzen sich langsamer fest, und Geruchsstoffe werden im Faserinneren gebunden; frei werden sie erst beim Waschen. Ein Schal aus Yakwolle braucht deshalb seltener eine Wäsche als einer aus Kunstfaser — regelmäßiges Auslüften im Schatten genügt meist. Eine Selbstreinigung ist das nicht: was in die Faser eingezogen ist, etwa Rotwein oder Öl, muss gewaschen werden.

✓ Schonende Maschinenwäsche möglich

Der Schal kann im Woll- oder Feinwaschprogramm bei maximal 30 °C gewaschen werden. Verwenden Sie ausschließlich ein Wollwaschmittel, ein Waschmittel für feine Naturfasern oder ein pH-neutrales Shampoo. Yakfaser ist gegen Säuren und Laugen empfindlicher als Kaschmir; scharfe Mittel sind deshalb ausgeschlossen. Eine niedrige Schleuderzahl und ein Wäschesack schützen die Faserstruktur zusätzlich.

✓ Alternativ: Handwäsche

Für eine besonders sanfte Reinigung eignet sich die Handwäsche in kaltem bis lauwarmem Wasser, maximal 30 °C, mit mildem Wollwaschmittel oder pH-neutralem Shampoo. Bewegen Sie den Schal vorsichtig im Wasser.

✓ Nicht reiben, wringen oder stark dehnen

Starkes Reiben, Verdrehen oder Wringen beeinträchtigt die Faserstruktur und verändert die gleichmäßige Oberfläche des Gewebes.

✓ Feuchtigkeit schonend entfernen

Nach dem Waschen den Schal vorsichtig ausdrücken, ohne ihn zu verdrehen, anschließend in ein sauberes Handtuch einrollen, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgenommen wird.

✓ Liegend trocknen

Den Schal in seine Form bringen und auf einer ebenen Fläche liegend trocknen lassen. Nicht aufhängen, solange er feucht ist — Naturfasern verziehen sich unter dem Eigengewicht der Feuchtigkeit. Nicht in den Wäschetrockner.

✓ Vor Hitze und direkter Sonne schützen

Heizkörper, andere Wärmequellen und direkte Sonneneinstrahlung trocknen die Faser aus. Trocknen Sie an einem gut belüfteten, schattigen Ort.

✓ Sorgfältig aufbewahren

Sauber und vollständig trocken aufbewahren. Für längere Lagerzeiten eignen sich atmungsaktive Stoffbeutel oder Baumwollhüllen. Als natürlicher Mottenschutz bewähren sich Zedernholz oder Lavendelsäckchen.

✓ Professionelle Reinigung bei Bedarf

Bei stärkeren Verschmutzungen kann eine professionelle Reinigung sinnvoll sein. Die Hinweise auf dem Etikett sind stets maßgebend.

Geschätzter Liefertermin: 30. September – 1. Oktober
Ein Geschenk? Wir verpacken es von Hand und legen auf Wunsch eine Kleinigkeit dazu.

30 Tage Rückgaberecht

Kostenloser Versand

Von Hand gekämmt während der natürlichen Mauser

Was nach Abzug aller Verkaufskosten bleibt, trägt vollständig die Arbeit von Namaste Kids e. V.



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Yakwollschal "Chyangra" (च्यांग्रा) – Braun, handgewebt

€199,00
Nahaufnahme eines hellen Yakwollschals um Hals und Schultern; die feine Fischgratbindung und der weiche Faserflor sind aus kurzer Entfernung zu sehen.

100 % Yakwolle

Gekämmt, nicht geschoren

Yak-Unterwolle wird im Frühjahr, während der natürlichen Mauser, von Hand ausgekämmt. Auf einem Quadratzentimeter Yakhaut sitzen etwa 1.468 feine Unterwollhaare und nur 182 grobe Deckhaare – deshalb lässt sich die Unterwolle gewinnen, ohne dem Tier das schützende Deckhaar zu nehmen.

Die Farbe ist die Farbe des Tiers. Nur etwa jeder zehnte Yak trägt weißes Haar; Anthrazit, Braun und Grau kommen aus dem Fell, nicht aus dem Farbbad. Die Schuppen der Faser liegen flach an, mit etwa 0,3 Mikrometern so niedrig wie bei Kaschmir – der Schal kratzt nicht am Hals.

Im Vergleich dreier Edelhaare – Yak, Kaschmir, Kamelhaar – hatte Yak die höchste Festigkeit. Die Faser filzt träge und verträgt Waschen gut. Wir behaupten nicht, Yak sei weicher oder wärmer als Kaschmir; es ist eine andere Faser für einen anderen Zweck.

Mehr über die Herstellung und die Faser: Yakwolle

100 % Yak-Unterwolle. Die Herstellung: im Frühjahr von Hand gekämmt, nicht geschoren, in Nepal von Hand gewebt. Der Erlös: Bildung und Gesundheit für über 500 Kinder im Himalaya.
Vier gefaltete Yakwollschals übereinander, Fischgratbindung in Braun, Grau und Naturweiß, Nahaufnahme des Gewebes.
Infografik: Warum das Deckhaar heraus muss — Faserdurchmesser, Wärmeleitfähigkeit, Markkanal, Schuppenhöhe
Infografik: Wie die Yakwolle vom Tier kommt — Haardichte, Mauser, Kämmen, Unterwollanteil, Weide, Herdengröße in Nepal
Frau mit hellgrauem Yakwollschal, locker um Hals und Schultern drapiert, Nahaufnahme der Bindung.
Mann mit kariertem Yakwollschal in Braun und Naturweiß, im Freien vor Blattwerk.
Infografik: Yak oder Kaschmir — was für Yakwolle spricht und was für Kaschmir spricht

Namaste Kids

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Namaste Kids begleitet über 500 Kinder aus sehr armen Familien, überwiegend in entlegenen Bergregionen des Himalaya. Über Jahre, bis zum Ende der Schulzeit, damit sie zur Schule gehen können und gesund aufwachsen.

Jeder Einkauf trägt diese Arbeit mit. Mit jedem Stück werden die Frauen bezahlt, die es gewebt haben. Was nach Abzug aller Verkaufskosten bleibt, trägt vollständig die Arbeit von Namaste Kids e. V. Das Ziel ist, den Kreislauf aus Armut und fehlender Bildung zu durchbrechen, der sich sonst von einer Generation zur nächsten fortsetzt, damit Familien unabhängiger von Spenden werden.

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Zwei Mitarbeiter von Namaste Kids sitzen mit zwei Jungen vor einem Haus und lesen gemeinsam in Schulbüchern
Nachdem Sie bestellt haben
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Komfortable und schnelle Rückerstattung

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Risikofreies Einkaufen

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✔ Höchste Qualitätsstandards bei allen unseren Produkten

Reinigung, Pflege und Lagerung
Yakwolle: Reinigung und Pflege

Pflege- und Reinigungsempfehlungen für Ihren Schal aus Yakwolle

Yakwolle ist eine feine und hochwertige Naturfaser. Mit der richtigen Pflege bleibt Ihr Yakwollschal über viele Jahre weich, geschmeidig und schön.

Yakwolle: Aufbewahrung und Lagerung

Anleitung zur Aufbewahrung und Lagerung Ihrer Yakwollprodukte

Yakwolle ist, wie Kaschmirwolle, eine besonders feine Naturfaser. Die richtige Lagerung trägt dazu bei, ihre Weichheit, Form und Qualität über viele Jahre zu bewahren.

Regelmäßige Pflege

Yakwolle ist eine hochwertige Naturfaser, die für ihre Wärmeleistung, Atmungsaktivität und Langlebigkeit geschätzt wird. Im Vergleich zu Kaschmir hat sie eine etwas robustere Faserstruktur und ist dadurch im Alltag oft pflegeleichter, ohne ihre Weichheit zu verlieren.

Dank ihrer temperatur- und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften müssen Artikel aus Yakwolle nur selten gewaschen werden. Häufig genügt es, sie regelmäßig an der frischen Luft auszulüften. Die Fasern nehmen Feuchtigkeit und Gerüche auf und geben sie wieder ab, wodurch die Frische des Materials lange erhalten bleibt.

  • Direkte Sonneneinstrahlung beim Lüften vermeiden.
  • Leichte Fusseln oder Pilling können vorsichtig mit einem Woll- oder Kaschmirkamm entfernt werden.
  • Häufiges Waschen sollte vermieden werden, um die natürlichen Fasereigenschaften langfristig zu erhalten.

Waschen

Yakwolle ist widerstandsfähiger als viele andere Edelhaare, gegen Säuren und Laugen aber empfindlicher als Kaschmir. Sie sollte stets schonend und nur mit milden Mitteln behandelt werden.

  • Nur bei Bedarf waschen.
  • Handwäsche in kaltem bis lauwarmem Wasser (max. 30 °C).
  • Ein mildes Wollwaschmittel oder ein pH-neutrales Shampoo verwenden.
  • Das Produkt nicht reiben, bürsten, wringen oder stark ausziehen.
  • Bei Maschinenwäsche ausschließlich das Woll- oder Feinwaschprogramm mit niedriger Schleuderzahl verwenden.

Durch die Elastizität und Stabilität der Yakfasern behalten hochwertige Produkte auch nach wiederholter Pflege ihre Form und ihre Haptik gut.

Trocknen

Nach dem Waschen überschüssiges Wasser vorsichtig ausdrücken oder mithilfe eines sauberen Handtuchs aufnehmen. Anschließend das Produkt liegend in seine ursprüngliche Form bringen und trocknen lassen.

  • Nicht aufhängen, da sich Naturfasern unter dem Eigengewicht der Feuchtigkeit verziehen können.
  • Nicht im Wäschetrockner trocknen.
  • Vor direkter Sonneneinstrahlung, Heizkörpern und anderen starken Wärmequellen schützen.

Professionelle Reinigung

Bei empfindlichen Textilien oder stärkeren Verschmutzungen kann eine professionelle Reinigung sinnvoll sein. Besonders bei Produkten aus feiner Yak-Unterwolle hilft eine fachgerechte Reinigung dabei, die Weichheit und die Struktur der Fasern langfristig zu bewahren.

Die Pflegehinweise auf dem jeweiligen Etikett sind stets maßgebend.

Aufbewahrung

Yakwolle sollte ausschließlich sauber und vollständig trocken gelagert werden.

  • Vor Motten schützen, beispielsweise mit Zedernholz oder Lavendelsäckchen.
  • An einem trockenen und gut belüfteten Ort aufbewahren.
  • Für längere Lagerzeiten eignen sich atmungsaktive Stoffbeutel besser als Kunststoffverpackungen.

Warum Lüften genügt

Yakwolle stammt von Tieren, die im Hochgebirge extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Die Faseroberfläche ist wasserabweisend, das Faserinnere nimmt Feuchtigkeit auf; Geruchsstoffe binden im Inneren und werden erst beim Waschen frei. Regelmäßiges Lüften statt häufigem Waschen ist daher die beste Pflege.

Die richtige Vorbereitung

Bevor Schals oder andere Artikel aus Yakwolle eingelagert werden, sollten sie sauber und vollständig trocken sein. Selbst geringe Mengen an Feuchtigkeit können während längerer Lagerzeiten die Fasern belasten und die Qualität des Materials beeinträchtigen.

Vor der Einlagerung empfiehlt es sich, die Artikel gründlich auszulüften. Yakwolle gibt aufgenommene Feuchtigkeit und Gerüche wieder ab. Dadurch bleibt das Material lange frisch.

  • Nur saubere und vollständig trockene Artikel einlagern.
  • Vor der Lagerung an der frischen Luft auslüften.
  • Feuchte oder verschmutzte Textilien niemals über längere Zeit aufbewahren.

Geeignete Aufbewahrung

Yakwolle ist eine hochwertige Naturfaser mit einer feinen, zugleich widerstandsfähigen Struktur. Im Vergleich zu sehr feinem Kaschmir zeigt sie sich bei sachgerechter Lagerung häufig unempfindlicher gegenüber Druckbelastungen.

Für die Aufbewahrung eignen sich atmungsaktive Stoffbeutel, Baumwollhüllen oder andere luftdurchlässige Lösungen. Die Luftzirkulation unterstützt den Erhalt der Fasereigenschaften und schützt vor Feuchtigkeitsansammlungen.

  • Atmungsaktive Stoffbeutel verwenden.
  • Luftdichte Kunststoffverpackungen möglichst vermeiden.
  • Schals locker gefaltet aufbewahren.
  • Schwere Gegenstände nicht dauerhaft auf den Textilien lagern.

Schutz vor Motten

Wie Kaschmir und andere hochwertige Naturfasern enthält auch Yakwolle natürliches Keratin und kann daher Motten anziehen. Ein geeigneter Mottenschutz trägt dazu bei, die Qualität der Fasern langfristig zu erhalten.

Bewährt haben sich natürliche Mittel wie Zedernholz oder Lavendelsäckchen.

  • Zedernholz oder Lavendelsäckchen verwenden.
  • Mottenschutz regelmäßig erneuern.
  • Aufbewahrungsorte gelegentlich kontrollieren.

Lagerungsort

Der ideale Lagerort ist trocken, sauber und gut belüftet. Obwohl Yakwolle aus klimatisch anspruchsvollen Hochgebirgsregionen stammt und widerstandsfähig ist, sollte sie vor dauerhaft erhöhter Luftfeuchtigkeit geschützt werden.

Direkte Sonneneinstrahlung kann Naturfasern langfristig beeinträchtigen. Daher empfiehlt sich eine lichtgeschützte Lagerung.

  • Kühl, trocken und gut belüftet lagern.
  • Vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  • Nicht in feuchten Kellerräumen oder schlecht belüfteten Bereichen aufbewahren.

Langfristige Aufbewahrung

Bei saisonaler oder längerer Lagerung empfiehlt es sich, die Textilien gelegentlich zu kontrollieren und kurz auszulüften. Dadurch bleiben die Fasern locker und ihre natürliche Elastizität erhalten.

Schals sollten möglichst locker gefaltet werden. Das hilft, die Weichheit und die gleichmäßige Struktur der feinen Yakfasern über viele Jahre hinweg zu bewahren.